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Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt

Der Schutz der Umwelt ist uns ein besonderes Anliegen. Um eine systematische Bearbeitung und kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten, ist dieser Bereich in das interne Managementsystem für „Gesundheit, Sicherheit und Umwelt“ (GSU) integriert.

Dadurch sind die Prozesse und Aufgaben klar definiert und Verantwortlichkeiten über Beauftragte wie beispielsweise Gefahrgut- und Abfallbeauftragte geregelt. Darüber hinaus werden für diese Arbeitsbereiche auch professionelle, externe Beratungsunternehmen eingebunden, um entsprechend dem neuesten Stand der Technik tätig zu sein.

Zur rechtzeitigen Erkennung von möglichen Gefährdungen für die Umwelt werden bereits in der Planungsphase Risiken analysiert und diesen durch Kombinationen von technischen und organisatorischen Maßnahmen entgegengesteuert. Die Überwachung unserer Anlagen erfolgt über intelligente Systeme, damit Abweichungen vom Normalzustand sofort erkannt und Maßnahmen automatisch und in weiterer Folge durch unser qualifiziertes Personal rasch eingeleitet werden können. Neueste Instandhaltungs-Managementsysteme sowie Technologien zur erweiterten Fehlererkennung ergänzen die vorbeugenden Aktivitäten zum Schutz der Umwelt.

Nachnutzung natürlicher Lagerstätten und Bohrungen

Das Kerngeschäft der RAG ist die Aufsuchung und Förderung von Rohöl und Erdgas sowie die Speicherung von Gas. Um den Fortbestand des Unternehmens dauerhaft zu sichern, entwickeln wir dieses Kerngeschäft durch Innovation und Forschung und Entwicklung  laufend weiter. 

In den letzten Jahren konnten wir durch die Nachnutzung von ausgeförderten, natürlichen Erdgaslagerstätten als Erdgasspeicher nicht nur die europäische Versorgungssicherheit entscheidend stärken, sondern haben damit einen „nachhaltigen Bergbau“ umgesetzt. Mittlerweile haben wir rund die Hälfte unserer in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte gefundenen Erdgaslagerstätten in Speicher umgewandelt und so einer dauerhaften energetischen Nutzung zugeführt. Das ist ein internationaler Spitzenwert.

Die RAG arbeitet intensiv daran, die dezentrale, regionale Energieversorgung durch innovative, nachhaltige Energieprojekte zu stärken. Dazu gehört die geothermische Nutzung von Bohrungen, bei denen weder Erdöl noch Erdgas gefunden werden konnten oder keine wirtschaftliche Produktion mehr zu erwarten ist.

Ein erfolgreich umgesetztes Projekt ist etwa die „Tiefe Erdwärmesonde“ in Neukirchen a. d. Vöckla, wo in Kombination mit der lokalen Biomasseanlage über 100 Haushalte mit der umweltfreundlichen Wärme aus 2.850 Meter Tiefe versorgt werden. Dieses Vorreiterprojekt in Oberösterreich leistet einen beispielgebenden Beitrag zur Integration der klassischen Energiegewinnung in die Welt der erneuerbaren Energie.

Forschung in Zukunftstechnologien

Die RAG initiierte mehrere Forschungsprojekte, die  daran arbeiten, erneuerbare Energien wie Wind und Sonne in Gas umzuwandeln, um diese dann mit der bestehenden Erdgasinfrastruktur transportieren und speichern zu können. Das Forschungsprojekt „Underground Sun Storage“ wird vom österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert. 

Effizienter Einsatz von Energien und Ressourcen

Die für unsere Anlagen benötigte Energie versuchen wir möglichst effizient einzusetzen und zu verteilen. Mit der Inbetriebnahme sogenannter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können wir in Straßwalchen und Kremsmünster besonders effizient Strom oder Wärme aus unseren eigenen Produktions- und Speicheranlagen nutzen oder in das öffentliche Netz einspeisen.

Seit Jahren läuft ein Projekt zur Senkung von verkehrsbedingten Emissionen durch die Umstellung auf  vorwiegend erdgasbetriebene Firmenfahrzeuge sowie durch die Schaffung der notwendigen Tankinfrastruktur. Dabei können im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen die Emissionen (CO2) erheblich reduziert bzw. vollkommen vermieden werden (Feinstaub). Den Mitarbeitern der RAG, aber auch der Bevölkerung und unseren Kunden soll der Umstieg auf diese umweltfreundliche und wirtschaftliche Technologie erleichtert werden.

Naturschutzmaßnahmen

Schon in der Planungsphase wird bei der Errichtung von bergbaulichen Anlagen der Schutz der Natur bei jedem einzelnen Projekt der RAG in der Umfeldanalyse berücksichtigt. Es erfolgt eine sorgsame Auswahl des Grundstückes, der Flächenbedarf wird so gering wie möglich gehalten, ebenso Emissionen sowie die Eingriffe in das Landschaftsbild. Nach Beendigung eines Projektes werden die Flächen vollständig rekultiviert. Im Falle der Errichtung von dauerhaften Anlagen, wie z. B. Gasspeichern, verpflichtet sich die RAG zur Schaffung von Ausgleichsflächen.

Die RAG setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden, Naturschutzsachverständigen, Planern, Gemeinden und Grundstückseigentümern kontinuierlich auszubauen und deren unterschiedliche Anforderungen und Interessen frühzeitig zu berücksichtigen.