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Integrated Modelling

Porenraumverteilung
Modell einer
Bruchtektonik
Druckverteilung Injektionsphase

Das Zusammenwirken von Geophysik, Geologie und Reservoir Engineering bildet die Voraussetzung für das Integrated Reservoir Modeling.

Die Informationen aus Seismik, geophysikalischen Bohrlochmessungen und Bohrlochkernen bilden das Grundgerüst eines dreidimensionalen, statischen Lagerstättenmodells. Dieses wird in weiterer Folge um die Gesteinseigenschaften erweitert. Dabei handelt es sich um die Gesteinsdurchlässigkeit (Permeabilität) und um den Porenraum (Porosität). Ein solches Modell besteht in der Regel aus mehreren Millionen Blöcken und erfordert daher leistungsstarke und schnelle Computer.

Das "statische" geologische Modell wird mittels einer speziellen Technik (Upscaling) um einzelne Bestandteile bereinigt und vereinfacht. Anschließend wird es durch Abbildung der Wasser-, Kohlenwasserstoff- und Druckverteilung (Initialisierung) in ein Simulationsmodell umgewandelt. Damit können dynamische Vorgänge numerisch simuliert werden. Anhand der Produktionsgeschichte und der gemessenen Druckdaten wird das Modell der Wirklichkeit angepasst und verifiziert (History Matching). Ein "gematchtes" Modell kann nun dazu verwendet werden, um Produktionsvorhersagen zu simulieren und die Auswirkungen von z.B. Wasserinjektionen zu untersuchen.