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Der Erdgasspeicher Haidach ist ein zweistufiges Gemeinschaftsprojekt der RAG mit ihrem russischen Partner, Gazprom export, und ihrem deutschen Partner, Wingas. Im Rahmen dieses Projektes ist die RAG Planer, Errichter und technischer Betreiber. Die Speicherkapazitäten werden von GSA und astora vermarktet.

              

Die Inbetriebnahme der ersten Stufe fand am 4. Juli 2007 statt. Damit wurde der erste Teil des in zwei Stufen geplanten größten Erdgasspeicherprojekts Österreichs nach den höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards in der Rekordzeit von nur zwei Jahren projektiert und abgeschlossen. Die Umsetzung der zweiten Ausbaustufe hat Ende 2008 begonnen und wurde am 1. April 2011 abgeschlossen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Erdgasspeichers Haidach für beide Ausbaustufen beträgt rund 280 Millionen Euro (exkl. Kissengas). Ab 2011 können im Erdgasspeicher Haidach bis zu 2,64 Milliarden Kubikmeter Erdgas gespeichert werden. Eine Erhöhung des Volumens auf bis zu 3 Milliarden Kubikmeter Erdgas wäre technisch möglich.

Die Erdgaslagerstätte Haidach – Nachnutzung als Erdgasspeicher

Die Erdgaslagerstätte Haidach wurde 1997 als Porenlagerstätte in 1600 Metern Tiefe durch den Einsatz modernster geophysikalischer Methoden von der RAG gefunden. Mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Kubikmetern war die Lagerstätte Haidach seit 1982 der größte Erdgasfund Österreichs. Seit Beginn der Produktion im Jahre 1998 wurden aus der Erdgaslagerstätte über 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas für den österreichischen Markt gefördert.

Im Hinblick auf die Nachnutzung als Erdgasspeicher ist die Erdgaslagerstätte Haidach eine „Bilderbuchlagerstätte“. Sie erstreckt sich über 17,5 Quadratkilometer. Der Sandstein, in dessen Poren das Erdgas eingelagert ist, hat eine Mächtigkeit von bis zu 100 Metern und ist von massiven Tonschichten überlagert. Aufgrund der hohen Durchlässigkeit des Speichergesteins kann pro Stunde etwa eine Million Kubikmeter Erdgas aus dem Speicher entnommen werden.


Kontakt

Dipl.-Kffr. Tatjana Weilert
T +43 (0)50 724
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Ing. Thomas Pleßnitzer
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