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Rückbau & Rekultivierung

Bau des Bohrplatzes
Bohrplatz nach der Fertigstellung bei laufendem Bohrbetrieb Verfüllungsschema Rekultivierter Bohrplatz

Nachnutzung

Nach Ende einer Produktion kann eine Bohrung auch für eine geothermische Nutzung verwendet werden, wie dies z.B. in Neukirchen a.d. Vöckla mit einer Tiefen Erdwärmesonde umgesetzt wurde.

Liquidation

Ist eine Bohrung wider Erwarten nicht fündig oder wirtschaftlich unrentabel, so wird diese aufgelassen und der ursprüngliche Zustand vor Bohrplatzbau wieder hergestellt.

Verfüllung

Nach Ausfördern der Lagerstätte und Stilllegung einer Sonde ist die RAG per Gesetz verpflichtet, die Sonde bis zur Oberfläche mit Zement zu verfüllen. Damit wird sichergestellt, dass die einzelnen Gesteinsformationen dauerhaft abgedichtet sind.

Die Futterrohre werden ca. 2 m unter der Oberfläche abgeschnitten und mit einer Stahlplatte verschweißt. Den Abschluss bildet eine 25 cm starke Betonplatte.

Rekultivierung

Nach der Verfüllung wird der Sondenplatz beseitigt und das Gelände rekultiviert. Die beim Bohrplatzbau abgehobene und zwischengelagerte Grasnarbe wird wieder aufgebracht.

Nach wenigen Monaten hat sich die Natur vollständig erholt, und das ehemals durch den Sondenplatz beanspruchte Gelände kann wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werden.