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Exploration – vom dreidimensionalen Bild zur Bohrung

Mit steigender Nachfrage nach Erdöl und Erdgas gewinnt das Finden neuer Lagerstätten immer mehr an Bedeutung. Der technische Fortschritt hat die Exploration von Kohlenwasserstoffen in den vergangenen Jahren revolutioniert. RAG nutzt ihr in Jahrzehnten aufgebautes Know-how im Alpenvorland für Projekte in ähnlichen geologischen Zielgebieten im In- und Ausland.

Exakte 3D-Seismik, Hightech-Materialien, innovative und hochmoderne Bohrtechniken und viel Erfahrung: Das sind die Komponenten, aus denen erfolgreiche Bohrungen bestehen. Die Anforderungen an Bohrungen sind stetig gestiegen. Heute kann dank neuer Bohrtechniken wesentlich tiefer, weiter und schneller gebohrt werden. Synthetische Diamanten und modernstes Know-how aus der Metallurgie verleihen den Bohrwerkzeugen Festigkeit und Schärfe für höchste Anforderungen. Selbst harte Gesteine stellen kein bohrtechnisches Hindernis mehr dar. In weicheren Gesteinsschichten können mit der neuesten Bohrtechnik pro Tag mehr als 600 Meter gebohrt werden. Dank modernster Technologie lässt sich der Bohrmeißel in jede beliebige Neigung und Richtung steuern. Mit dieser Technik konnte die RAG in den letzten Jahren bis zu 3.500 Meter lange Horizontalbohrungen – wie etwa in den Speichern Puchkirchen und Nussdorf – erfolgreich bewältigen. Mit den Bohranlagen E200 und E202 der 100-Prozent-Tochter RAG Energy Drilling mit jeweils 250 bzw. 300 Tonnen Hakenlast und einer möglichen Bohrtiefe von 5.500 Metern wird die Suche nach Erdöl und Erdgas weiter intensiviert und die Förderung  gesteigert. 

Höchste Umweltstandards, der Einsatz von Erdgas für die Antriebsenergie anstelle von Diesel, viele weitere Innovationen und das international anerkannte Sicherheitszertifikat (SCC) bestätigen, dass die RAG den höchsten Standards gerecht wird. Bestens ausgebildete und geprüfte Fachleute sichern entsprechende Wettbewerbsvorteile im Bereich unserer Kernkompetenz Bohren.  

„Die regionale Erdöl- und Gasförderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung, ermöglicht eine Verringerung der Abhängigkeit von Importen, schafft Wertschöpfung im eigenen Land und Arbeitsplätze.“
Kurt Sonnleitner, Vorstandsdirektor der RAG

Die RAG Gruppe verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Bohren und hat über 1.200 Bohrungen, die einer gebohrten Strecke von über zwei Millionen Metern entsprechen, durchgeführt. Darunter befinden sich wirtschaftlich bedeutende Funde, wie die Gaslagerstätte Haidach 1997, die mittlerweile als größter österreichischer Erdgasspeicher mit 2,6 Milliarden  Kubikmeter Speicherkapazität genutzt wird. 

Geothermie-Projekte in Fürstenfeld, München-Riem und Simbach-Braunau (Bayern/Oberösterreich) und auch einige der steirischen Thermen (Loipersdorf, Blumau und Waltersdorf) gehen auf Bohrungen der RAG zurück.